Werkstatt 7 - Raku-Keramik















Werkstatt 7 und Raku-Keramik.

Das ist Kreativität und Entfaltung, Eindruck und Ausdruck, Form und Schönheit, Freude und Vergnügen, Impulsives und Zufälliges, Einzigartiges und Unvergleichliches, Überraschendes und Uner- wartetes, Faszination und Begeisterung, Entdeckung und Erlebnis, Gefühl und Individualität . . . und natürlich alles, was Sie selbst in den Werken sehen.

Raku-Keramik

Raku, ursprünglich ein spezieller Brand für die Gefäße der Teezeremonie, ist eine alte japanische Töpfertechnik. Nach dem die Objekte roh gebrannt sind, werden sie mit Raku-Glasuren überzogen. Beim eigentlichen Raku-Brand werden sie bei ca. 1000° Celsius in glühendem Zustand mit Zangen aus dem Ofen genommen. Durch die plötzliche Abkühlung entsteht ein feines Rissenetz in der Glasur, Craquelé genannt. Anschließend werden die immer noch heißen Keramiken in Sägespäne gelegt, welche durch die Hitze zu brennen beginnen. Die feinen Risse und auch die nicht glasierten Stellen der Objekte werden durch den schwelenden Rauch schwarz. Je nach Zusammensetzung kann sich durch die Reduktion auch die Farbe der Glasur ändern. Jedes Stück erhält durch die Vielzahl „zufälliger“ Einflüsse eine individuelle Ausdruckskraft, ist einmalig und nicht wiederholbar.